Der ehemalige
Oberligaspieler (damals noch höchste deutsche Spielklasse) des SSV Reutlingen
Norbert Wodarzik
feiert am Freitag, den 13. August
2010 seinen 75. Geburtstag
Norbert
Wodarzik spielte in der Jugend bei Hannover 96 ehe er mit seinen Eltern in den
Raum Frankfurt zog und fortan für die SpVgg Griesheim 02 kickte. 1956 wechselte
dann der im rechten Mittelfeld eingesetzte Freistoßspezialist zum 1. FC
Kaiserslautern wo er zusammen mit Werner Kohlmeyer, Horst Eckel, Werner
Liebrich, Otmar und Fritz Walter spielte und 1957 gleich die souveräne
Meisterschaft in der Oberliga Süd feiern konnte. Norbert Wodarzik kam damals
immerhin in 13 Spielen zum Einsatz und erzielte dabei 6 Tore für die Roten
Teufel.
In der darauffolgenden Saison 1957/58 erzielte Norbert Wodarzik mit 5 Treffern
zwar so viele Tore wie die Stammspieler Miksa und Fritz Walter, doch er wurde
nur noch in 7 Punktspielen eingesetzt was ihn wohl zum Wechsel zum SSV
Reutlingen bewegte. Beim SSV Reutlingen war Wodarzik von 1958-1962 dann stets
Stammspieler und erzielte für die Achalmstätter in 105 Spielen der Oberliga
Süd immerhin 35 Tore.
Natürlich war Norbert Wodarzik auch beim New Yorker Turnier dabei, an das er
sich auch heute noch sehr gut erinnert. "Das war damals meine
Abschlussreise".
1962 wechselte dann Norbert Wodarzik zum FC Bayern München, wo er zusammen mit
Fritz Kosar, Werner Olk, Karl Borutta, Herbert Erhardt, Jakob Drescher, Dieter
Brenninger, Rainer Ohlhauser, Peter Grosser, Adolf Kunstwadl und natürlich auch
Torwart Sepp Maier (um nur einige zu nennen) zunächst den 3. Platz in der
Oberliga Süd belegte. Nach zwei Jahren Regionalliga Süd für den FC Bayern,
wechselte dann Norbert Wodarzik 1965 zum TSV Schwaben Augsburg, für den er bis
1968 spielte. Seine Karriere beendete dann Wodarzik als Spielertrainer beim 1.
SC Gröbenzell, wo er auch heute noch mit seiner Frau lebt.
Angesprochen auf das Bild mit Wilfried Gröbner, dem ehemaligen Trainer des SSV
Reutlingen im Trainingslager in Spanien (1992) sagte er mir, dass er einige
Jahre in Spanien gelebt habe ehe er wieder nach Deutschland zurückkehrte. Und
er verfolge immer noch genau das geschehen beim SSV Reutlingen: "Das tut
mir natürlich sehr Leid, dass der SSV nur noch in der fünften Liga spielt. Ich
war noch letztes Jahr in Reutlingen und habe mir ein Regionalligaspiel
angeschaut". Kontakt nach Reutlingen habe er vor allem regelmäßig mit
seinem langjährigen Mannschaftskameraden Rudolf >>Hebbe<< Schießl,
"wir treffen uns auch heute noch regelmäßig".


