
05.02.2012
TSG Balingen
aktuell
Testspiel:
TSG Balingen – FV 08 Rottweil 3:0 (3:0)
Im seinem ersten
Vorbereitungsspiel während der Punktspiel-Winterpause bezwang der Fußball-Oberligist
TSG Balingen auf dem gut bespielbaren Au-Stadion-Kunstrasenplatz den FV 08
Rottweil mit 3:0 (3:0).
Die Tore gegen den taktisch gut sortierten Landesligisten erzielten bei eisiger
Kälte Tonny Madegwa, Lukas Foelsch und Alexander Jauß.
Kommenden Sonntag beteiligt sich die TSG am Turnier des Donau-Bezirksligisten FV
Neufra/Donau. Gegner des Titelverteidigers beim Schussenrieder-Weiße-Cup sind
neben den Gastgebern der FC 07 Albstadt (Verbandsliga) und der SC Pfullendorf
(Regionalliga).
In die Oberliga-Restrückrunde startet Balingen mit dem Auswärtsspiel beim
designierten Bayern-Regionalligisten FV Illertissen (3. März, 15 Uhr). Das
erste Heimspiel im neuen Jahr findet am 10. März (15 Uhr) gegen den SV
Stuttgarter Kickers 2 statt.
03.02.2012
B-Juniorinnen der SGM FC Erpfingen-Willmandingen/TSV
Genkingen
Am
Sonntag, den 12.02.2012 nehmen die B-Mädels der SGM FC
Erpfingen-Willmandingen/TSV Genkingen am
10. Hallenturnier des
SKV Eningen teil
Turnierbeginn ist um
9:30 Uhr mit dem Spiel SKV Eningen gegen die Mädels des TV Derendingen und das
Endspiel ist für 16:40 Uhr vorgesehen.
Die SGM Sonnenbühl trifft in der Gruppe B auf die Mädels des TSV
Sondelfingen (9. der
württembergischen Verbandsstaffel Süd) 9:41, VfB
Neuffen (keine
B-Mädels im Spielbetrieb) 11:09, FV
Vorwärts Faurndau
(9. der württembergischen Verbandsstaffel Nord) 12:37 und den FV
Rot-Weiß Ebingen
(keine B-Mädels im Spielbetrieb) 14:05.
Erfreulich ist, dass sich neben den beiden jeweiligen Gruppenersten auch die
zwei besten Gruppendritten für die Zwischenrunde qualifizieren.
Den gesamten Spielplan, den mir freundlicherweise unser Bezirksvorsitzender
Horst Beck
zugesandt hat (Herzlichen Dank dafür!), könnt ihr hier
herunterladen. Spielplan

01.02.2012
SSV Reutlingen 05 - Archiv
Zwei
ehemalige SSV-ler feierten runde Geburtstage
Am Montag, den 30.01.2012 feierte einer der Besten Trainer die der SSV
Reutlingen je hatte nämlich
Lorenz-Günther Köstner seinen 60sten und
der ehemalige Regionalligaspieler Rudi Murmann am Dienstag, 31.01. seinen 65sten
Geburtstag
Lorenz Köstner löste am
30.10.1986 den damaligen Interims-Coach Rolf Kirsch ab, nachdem zuvor am
28.09.1986 der damalige SSV-Trainer Lothar Emmerich entlassen wurde. Lorenz
Köstner verstand es damals wie kein anderer, aus einer von eigenen
Jugendspielern und günstigen Talenten aus der näheren Umgebung
zusammengestellten Mannschaft ein Team zu formen, das von Jahr zu Jahr immer
stärker wurde. Einsatzbereitschaft, Disziplin und Kameradschaft waren oberstes
Gebot, so saß beispielsweise nach jedem Spiel die gesamte Mannschaft samt
Anhang im Sportpark und schaute gemeinsam mit den Fans die Sportschau an. Damals
existierte eben noch eine große SSV-Familie!
1988 gewann der SSV Reutlingen erstmals den WFV-Pokal und ein Jahr später die
Meisterschaft in der damals dritthöchsten Deutschen Spielklasse, nämlich der
Amateur-Oberliga Baden-Württemberg.
Rudi Murmann kam 1969 vom FC Germania Forst zum
damaligen Regionalligisten SSV Reutlingen, für den er bis 1973, als Verteidiger
4 Tore in 137 Spielen in der damals zweithöchsten Deutschen Spielklasse
erzielte. Entdeckt
wurde aber sein Talent schon bei seinem Heimatverein SV Blankenloch vom
ehemaligen KSC-Spieler Kurt Sommerlatt, der damals Trainer beim FK Pirmasens
war. So wechselte er auch 1966 zunächst nach Pirmasens (damals Regionalliga
Südwest) ehe er von Januar 1968 bis 1969 für den in der ersten Amateurliga
Norbadens spielenden FC Germania Forst seine Kickstiefel schnürte.
Dem SSV Reutlingen blieb Rudi Murmann auch nach dem Abstieg 1973 in die
"Tannenzapfenliga" (1. Amateurliga Württemberg) treu, holte 1974 den
Titel des Deutschen Amateurmeisters mit an die Kreuzeiche und schaffte 1975 den
Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd, in der er in 35 von 38 Spielen zum Einsatz
kam. Von 1977 bis 1982 und in der Saison 1982/83 trainierte er zwar die
Landesligisten TSV Pliezhausen und FC Reutlingen, doch 1983 wechselte er wieder
zum SSV zurück, für den er dann sogar noch in der Saison 1983/84 als
Interims-Trainer der "Ersten" Mannschaft zum Einsatz kam. Rudi ist dem
SSV und der Stadt Reutlingen bis heute treu geblieben und schaut sich auch noch
regelmäßig von den Stehrängen die Spiele seines Vereins, dem SSV Reutlingen
an.
30.01.2012
TSG Balingen
aktuell:
Zwei
Neue kommen
Die
TSG Balingen hat zwei Neuzugänge verpflichtet: Tobias Bertsch und Igor
Idjakovic verstärken ab sofort den Fußball-Oberligisten.
Der in
Bayreuth geborene und in Ulm aufgewachsene Mittelfeldspieler Tobias
Bertsch kickte zuletzt beim FC Radolfzell und in Neuseeland (Lower
Hutt City). Der 19-Jährige stellte sich wie etliche andere Akteure im
Probetraining vor und erhält einen zunächst bis 30.06.2012 befristeten
Vertrag.
Ebenfalls neu dabei ist Igor Idjakovic.
Der langjährige Torhüter der TSG, der Mitte der 90er-Jahre Stammkeeper beim
damaligen Regionalligisten SV Sandhausen war, ergänzt das Balinger Trainerteam.
Idjakovic (geb 16.02.1973, 95/96-14 Regionalligaspiele für Sandhausen, 94/95-26
Oberligaspiele für Villingen 08) wird mit den Torspielern der beiden Aktiven-Mannschaften arbeiten
und außerdem die Schlussleute der U 19 und U 17 ausbilden.
Bis zum Ende der Wechselperiode II am Dienstag, 31. Januar, sind keine weiteren
Spielerverpflichtungen geplant.
Transfers Winterpause 2011/2012
Zugänge:
Tobias Bertsch (FC Radolfzell).
Abgänge:
Ivan Todorovic (Auslandsaufenthalt), Riccardo Spataro (FC Gärtringen), Karsten
Scheu (Ziel unbekannt).
27.01.2012
SSV Reutlingen 05 - Archiv
Der
ehemalige Reutlinger Torhüter Karl Bögelein, feierte am Samstag, den 28.01.2012
seinen 85sten Geburtstag
Karl Bögelein war von 1957 bis 1963 unumstrittener
Stammtorhüter des SSV Reutlingen, für den er in der damals höchsten deutschen
Spielklasse, 154 Spiele in der Oberliga Süd bestritt. Als
Torhüter des VfB Stuttgart gewann er 1952 die Deutsche Fußballmeisterschaft
und 1954 den DFB-Pokal.
Einmal, am 23.12.1951 düpierte Bögelein sogar in der A-Nationalmannschaft. Mit
dem SSV war er 1962 beim legendären Ausflug zum Internationalen Turnier nach
New York dabei.
Nach seiner Spieler und Trainer-Karriere kehrte Bögelein als Amateur- und
Jugendtrainer zum VfB zurück. Als Interims-Trainer war er sogar kurzfristig in
der 1. und 2. Bundesliga als Trainer tätig.
Karl Bögelein kam 1951 vom FC Bamberg zum VfB Stuttgart, für den er bis 1957,
166 Oberligaspiele bestritt.
24.01.2012
Generalversammlung des VfB Bodelshausen
Albert Steeb löst
Uli Ruoff ab
Bei der am
Freitag-Abend den 20. Januar 2012 stattgefundenen Generalversammlung des stark
abstiegsgefährdeten Bezirksligisten VfB Bodelshausen wurden einige personelle
Veränderungen vollzogen.
Albert Steeb
ist ab sofort neuer Fußball-Abteilungsleiter, er löste Uli
Ruoff ab. Und Peter
Anderlitschka wird
das neu erschaffene Amt des Sportwarts ausfüllen.
Trainer der 1. Mannschaft ist ab sofort Dietmar
Gräschus. Er löst
den in der Winterpause zum FC Hechingen abgewanderten bisherigen Spielertrainer Danijel
Lukic ab.

23.01.2012
Winterfeier des SSV Willmandingen
Winterfeier des SSV
Willmandingen war wieder ein großer Erfolg
Solch eine harmonische Winterfeier in
einer proppenvollen Bolberghalle und dazu noch mit einem super unterhaltsamen
Programm (Spuk auf Burg Willmastein), das von 19:00 Uhr - bis 23:30 Uhr dauerte, bietet wirklich nur der SSV
Willmandingen.
Dieser Verein lebt von seiner Gemeinschaft, ist eine Vereinsfamilie wie sie auch
einmal beim SSV Reutlingen 05 vor vielen Jahren einmal existierte. Der SSV Willmandingen ist wirklich ein Top-Verein, auf den die
Mitglieder Stolz sein können. Nicht übertriebene sportliche Erfolge stehen im
Vordergrund,
sondern auf die Kameradschaft und das Denken im
Vereinsinteresse kommt es an und das ist beim SSV Reutlingen schon lange nicht mehr vorhanden.
Bericht vom Reutlinger General-Anzeiger
21.01.2012
SSV Reutlingen 05 - Archiv
Ein Stück ECHTER
SSV-Geschichte ist tot
Norbert Schilli
starb bereits am 11. Januar 2012. Die Trauerfeier mit Urnenbeisetzung findet am
Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 13:00 Uhr auf dem Friedhof Römerschanze im
Abschiedsraum statt.
"Nobbe" war einer der Treuesten des SSV Reutlingen, kassierte
jahrzehntelang wie schon sein Vater nicht nur vor den Heimspielen der
Kreuzeiche-Kicker die Eintrittsgelder, sondern auch bei zahlreichen anderen
Veranstaltungen (Tischtennis, Boxen, ...). In den letzten Jahren wurde aber auch
er wie viele ehemalige Helfer und Vereinsgetreuen vergrault. Durch Größenwahn
und Egiosmus wurde die einstige SSV-Familie gespalten und der Verein an die Wand
gefahren. Ich kann es bis heute nicht verstehen, wie die große Mehrheit der
SSV-Mitglieder völlig gewissenlos wie im Delirium, diesen Weg unterstützen
konnte. weiter

14.01.2012
40.
Hallenbezirksmeisterschaft der Frauen, Vorrunde Gruppe 1 bis 3 in Eningen
Günther-Zeller-Sporthalle
Gomadingen und
die SGM FC Erpfingen-Willmandingen/TSV Genkingen jeweils verlustpunktfreie
Gruppensieger
Für die am morgigen Sonntag ab 12:15
Uhr stattfindende Endrunde qualifizierten sich neben dem Top-Favoriten SV
Gomadingen (1. Gruppe 3) und der SGM FC
Erpfingen-Willmandingen/TSV Genkingen (1. Gruppe 2), die Mädels des SV
Oberndorf (1. Gruppe 1), die die Gruppe 1 anführen. Die SGM
FC Rottenburg/SV Weiler (2. Gruppe 1), die Spfr.
Reutlingen (2. Gruppe 3) und die Mädels des TSV
Ofterdingen (2. Gruppe 2) sind ebenfalls für die Endrunde qualifiziert.
In der Gruppe 1 setzte sich erwartungsgemäß der Landesligist SV Oberndorf
souverän durch. Eine Überraschung war allerdings, dass am Ende nicht die
Mädels des Regionenligisten TSV Oferdingen, sondern die Mädels des
Bezirksligisten SGM FC Rottenburg/SV Weiler Gruppen-Zweiter wurden.
Die Mädels des Landesligisten TSV Sondelfingen I sind überraschenderweise
nicht angetreten, wovon in der Gruppe 2 der Bezirksligist TSV Ofterdingen und
die in der Regionenliga 3 spielende SGM FC Erpfingen-Willmandingen/TSG Genkingen
profitierte. Beide Mannschaften lieferten sich dann auch im letzten und
entscheidenden Spiel um den Gruppensieg einen hartumkämpften Schlagabtausch
indem zunächst die Ofterdinger Mädels um die ehemalige Öschingerin Cathrin
Steinhilber mit 2:0 in Führung lagen. Doch mit unbändigem Einsatzwillen drehte
die SGM das Spiel und ging sogar mit 4:2 in Führung, ehe das hartumkämpfte
Spiel schließlich mit einem 4:3-Sieg für die Mädels der SGM
Erpfingen-Willmandingen/Genkingen endete.
Und in der Gruppe 3 war es am Ende mit 4 Siegen in 4 Spielen eine klare Sache
des Turnierfavoriten SV Gomadingen (Tore: 17:2), wenngleich die sehr
offensivstarken Sportfreunde aus Reutlingen (Tore: 21:3) am Ende das bessere
Torverhältnis aufweisen konnten.
Unter den zahlreichen Besuchern war auch der ehemalige Regionalligaspieler des
SSV Reutlingen und Deutsche Amateurmeister von 1997 nämlich Volker
Joos (Bild rechts), der für die "Nullfünfer" einst von 1994-1999, 122
Regionalligaspiele absolvierte und dabei 9 Tore erzielte. Derzeit ist Volker
Joos Spielertrainer bei seinem Heimatverein SV Oberndorf, den er mittelfristig
wieder in die Bezirksliga führen möchte.

11.01.2012
Boxring Hanau 09
e.V.
Vom Fußball zum
Boxring Manager
Helmuth Reuscher war
1992 Fußball-Manager des Hessenligisten SV Viktoria 01 Aschaffenburg, mit dem
er in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga auf den SSV Reutlingen traf "Von
eurem damaligen Stürmer Klaus Weiss habe ich heute noch Albträume",
wechselte dann als Geschäftsführer zusammen mit Trainer Werner Lorant zum
damaligen Bayernligisten TSV München 1860, mit dem der Durchmarsch in die
Bundesliga und sogar einmal die Teilnahme an der Qualifikation zur Champions
League im Jahr 2000 gelang, war später Manager und Chef-Scout der Münchner
Löwen und ist nun erfolgreicher Geschäftsführer von Boxring Hanau, wo
mittlerweile mit Omid Salim auch ein Boxer des SSV Reutlingen vertreten ist.
Seit dem Winter 1996/97, als mich mein Freund Helmuth wegen meiner damals von
vielen namhaften Trainern sehr begehrten Regionalliga-Statistiken kontaktierte,
stehen wir bis heute in regelmäßigem Kontakt. Bild
links: Löwen Chef-Scout Helmuth Reuscher bei seinem ersten Besuch bei Statistik-Klein in Öschingen im Februar 1997. weiter
10.01.2012
TSG Balingen
aktuell:
Noch einmal
Halle – dann
lässt Maier seine Herde raus
Ehe die TSG Balingen am 18. Januar in die
Vorbereitung auf die Rückrunde einsteigt, geht der baden-württembergische Fußball-Oberligist
noch am 15. Januar beim Albstädter Burger-King-Cup auf die Platte. Dort
erreichte man im Vorjahr das Finale.
Zum ersten Testspiel
im Freien erwartet die TSG, die beim eigenen S-Indoor-Cup vor insgesamt 4300
Zuschauern hinter Verbandsligist Albstadt Rang zwei belegte, am 4. Februar um
14.30 Uhr den FV 08 Rottweil (Landesliga). Am 12. Februar (ab 11 Uhr) beteiligt
sich die Maier-Elf als Titelverteidiger am Schussenrieder-Weiße-Cup des FV
Neufra/Donau. Gegner sind Gastgeber Neufra (Bezirksliga), der FC 07 Albstadt
(Verbandsliga) und der SC Pfullendorf (Regionalliga Süd).
Sechs Tage später testen die Balinger, derzeit
Tabellensechster, gegen den FV Ravensburg (Verbandsliga) ihre Form, am 21.
Februar kreuzt der SV Nehren (Verbandsliga) auf und am 25. Februar geht's ins
Dietmar-Hopp-Stadion zum Regionalligisten 1899 Hoffenheim 2 (Anpfiff jeweils um
14.30 Uhr).
In die Rest-Rückrunde startet Balingen am 3. März beim wohl künftigen
Bayern-Regionalligisten FV Illertissen (15 Uhr).

07.01.2012
Regionalliga Süd "SSV-Archiv"
"Emma"
wäre am Sonntag, den 8. Januar 2012, 45 Jahre alt
Es war unglaublich, was sich
am 30.08.1997 im damaligen Reutlinger Kreuzeiche-Stadion abspielte. SSV-Spieler
Emmanuel Nwanegbo brach schon nach wenigen Minuten ohne Einwirkung eines
Weismainer Gegenspielers zusammen und starb. Der damalige
Fußball-Abteilungsleiter und heutige Fußball-Boss Eberhard Spohn war
fassungslos wie alle, die "Emma" nahe standen.
Ich selbst war damals außergewöhnlicherweise nicht im Stadion, denn ich befand
mich zur gleichen Zeit auf dem Heimweg von einem Italien-Urlaub. Ich habe aber
meine Dauerkarte meinem Schwiegervater Fritz übergeben, der mich nur wenige
Minuten nach diesem tragischen Unfall genauestens unterrichtete.
Den damaligen Fernsehbericht über dieses tragische Spiel habe ich NOCH in
meinem Video-Archiv
http://statistik-klein.magix.net/meine-alben/!/oa/6014518/ eingestellt. weiter
Beim durchstöbern nach Bildern von "Emma", kam mir in meinem
Archiv auch ein Bild des verstorbenen Willi Entenmann zusammen mit Willi
Gröbner in die Hände.
Dass Wilfried Gröbner sauer auf mich ist, weil ich eine Veränderung meiner
Versicherungen bei meinem Freund Peter Starzmann unternommen habe, kann ich ja
verstehen. Doch sein wortwörtlicher Satz
"Entweder
2. Liga oder Insolvenz, die Regionalliga kannste eh vergessen, die interessiert
in Reutlingen keine Sau mehr", verzeihe ich ihm nie. Gesagt hat er diesen
Satz vor den Toren der heutigen "Dieter-Winko-Vermächtnis-Arena" vor
dem Zweitligaspiel gegen Oberhausen am 09. März 2003. Ich war damals von dieser
Aussage meines damaligen Freundes so enttäuscht, dass ich kein Spiel mehr
(trotz Dauerkarte) des SSV Reutlingen live verfolgt habe.
Spiele gegen den 1. FC Köln, SC Freiburg, Karlsruher SC und auch das letzte
Spiel in Frankfurt, für das mir der Rekord-Bundesligaspieler Charly Körbel
gleich mehrere Freikarten zustellte, habe ich nicht mehr angesehen. Der Verein
war damals schon todkrank, verschleppte die Insolvenz und starb letztendlich im
Koma liegend mit dem Tag der endgültigen Insolvenz im Herbst 2010.
Der traditionelle Verein SSV Reutlingen unter der Führung von Hermann Essich,
Fritz Krimmel, Dr. Herbert Gringel, Hans Kern, Dr. Paul Irion, Erich Barthold,
Wolfram Leuze und Dieter Brandstetter um nur einige zu nennen, existiert nicht
mehr, denn er wurde gewaltsam in den letzten fünfzehn Jahren finanziell
vernichtet.
Oh SSV! Du wirst nie mehr der SSV Reutlingen sein, der du einmal gewesen bist.
Du hast dich regelrecht verkauft. Die Mitglieder des Vereins standen voll hinter
dem Harakiri-Kurs (für mich war es damals Grund meine Mitgliedschaft zu
kündigen, denn ich konnte diesen Weg, der mir sehr Weh tat nicht mehr weiter
für gut heisen). Die Leute Karsten Amann und Eberhard Spohn sind auf einem
guten Weg einen neuen Verein aufzubauen, doch die einstige SSV-Familie,
existiert nicht mehr (die wäre beim Winko-Auftritt besonnener vorgegannen und
hätte nicht Winko hochleben lassen).

05.01.2012
SSV
Reutlingen "Archiv"
Rudi Kröner ist 70 Jahre alt
Der ehemalige
Vertragsspieler und spätere Trainer des SSV Reutlingen, feierte am Freitag, den
6. Januar 2012, seinen 70sten Geburtstag.
Rudi Kröner kam 1961 als 19jähriger vom TSV Wernau zum "Nullfünf"
für den er in der damals höchsten deutschen Spielklasse nämlich der Oberliga
Süd, 25 Spiele bestritt und dabei 3 Tore erzielte. 1962 war Kröner auch beim
legendären Turnier in New York dabei, als man sich mit dem Schottischen Meister
FC Dundee, Hajduk Split (Kroatien) und US Palermo (Italien) duellieren durfte.
Von 1963 bis 1965 gehörte dann Rudi Kröner stets zu den Stammspielern der
Regionalliga-Mannschaft (zweithöchste deutsche
Spielklasse) des SSV (Spiele/Tore 57/9), ehe er 1965 zum Ligakonkurrenten SV
Stuttgarter Kickers wechselte. Von 1967 bis 1969 spielte Kröner dann für die
Berliner Hertha, mit der er 1968 der Aufstieg in die 1. Bundesliga gelang. Nach
einem weiteren Jahr bei den Stuttgarter Kickers (1969/70) folgten dann drei
Jahre Regionalliga-Fußball beim 1. FC Nürnberg ehe er als Spielertrainer 1973
zum SV Germania Bietigheim wechselte. Nach den Stationen Stuttgarter Kickers (2.
Liga Süd, 74-77), FV 04 Würzburg (2. Liga Süd, 77/78), KSV Hessen Kassel
Aufstieg von der Oberliga Hessen 1980 in die 2. Liga Süd, (79-82), 1. FC
Kaiserslautern (1. Bundesliga, 82/83)), 1. FC Nürnberg (1. Bundesliga, 1983)
und einem kurzen Engagement als Trainer der Nigerianischen Nationalmannschaft,
wechselte Rudi Kröner wieder zum frischgebackenen Verbandsliga-Meister und
Aufsteiger in die Amateur-Oberliga Baden-Württemberg nämlich zum SSV
Reutlingen an die Kreuzeiche zurück. In seinem Vertrag hatte er aber von Beginn
an eine Klausel (war für mich schon damals unverständlich, würde ich aber
auch dem heutigen SSV zutrauen), dass er jederzeit zu einem höherklassigen
Verein sofort wechseln durfte. Dies geschah auch dann schon nach einem halben
Jahr, denn ab dem 01.01.1986 wechselte Kröner wieder zum KSV Hessen in die 2.
Bundesliga.
Bild links: Rudi Kröner und der langjährige
SSV-Spielführer Jürgen Schaich. Bild rechts: Rudi Kröner, Masseur Alois
Mösle, Betreuer Freddy Luik verdeckt, Abteilungsleiter Horst Mielis, Antonio
Lauretti verdeckt und Thomas Gmehling.
Siehe auch unter AOL
Saison 1985/86 und AOL-Archiv, das momentan
von mir vervollständigt wird.

04.01.2012
Amateur-Oberliga
Baden-Württemberg/Regionalliga Süd "Archiv"
Der einst sehr
erfolgreiche Oberligatrainer des VfB Gaggenau nämlich Werner Bartenbach, feiert
am Donnerstag, den 5. Januar 2012 seinen 60sten Geburtstag
Werner Bartenbach (Bild links) war
einst ein von seinen Kollegen sehr angesehener und erfolgreicher Trainer in der
Amateur-Oberliga Baden-Württemberg und er war sehr bodenständig! Angebote von
anderen Oberliga und Regionalligavereinen hatte er sicherlich genug, doch
Bartenbach blieb seinen wenigen Vereinen treu. Für den Karlsruher SC bestritt
er von 1972-74 12 Regionalligaspiele und erzielte dabei 2 Tore. Meinen
Unterlagen zufolge spielte er dort auch lieber in der 2. Mannschaft als zu einem
anderen Verein zu wechseln. Zum Oberliga-Aufsteiger VfB Gaggenau wechselte er
dann 1986 als Nachfolger von Günther Bartnick vom SV Sinzheim. Von 1986 bis
1989, in der Saison 1990/91 und von 1994-96 trainierte Werner Bartenbach dann
den im gefürchteten Traischbachstadion beheimateten VfB Gaggenau meist sehr
erfolgreich. Für viele Oberliga-Verteidiger ist auch heute noch Gaggenaus
Stürmer Rifat Kolasinac ein rotes Tuch. Aber auch Torhüter Georg Reiser,
Ex-Profi Günther Walz oder auch Reinhold Güldenpenning sind noch bestens als
Erfolgsgaranten des VfB in Erinnerung. Einer der großen Höhepunkte in der
Vereinsgeschichte war sicherlich das DFB-Pokalspiel der 1. Hauptrunde am
26.08.1995 gegen den Erstligisten TSV 1860 München, das die Gäste damals
deutlich vor 5.000 Zuschauern mit 6:1 gewannen.
Willi Entenmann ist tot
Beschäftigt hat mich
auch schon den ganzen Tag der plötzliche Tod von Willi Entenmann
Ich weis, dass Willi Entenmann (Bild rechts) immer sehr gesund lebte (ohne
Alkohol und Rauch) und großes Interesse an der Astronomie hatte.
Willi war stets ein Vorbild an Disziplin und Einsatz. Für den VfB Stuttgart
absolvierte er 245 Bundesligaspiele und erzielte dabei 28 Tore.
Der SSV und Willi Entenmann trafen oft aufeinander. 1980 bis 1982 war es SSV'er
Rudolf Schießl. 1995/96 Hans Hein und Wilfried Gröbner und 1996/97 Ralf
Rangnick bzw. Martin Hägele. Später trainierte Entenmann auch noch die SpVgg
Unterhaching, den SV Sandhausen und die SGV Freiberg.
Erinnern kann ich mich auch noch gut an das Spiel von Borussia Dortmund gegen
den 1. FC Nürnberg am Freitag, den 04. Oktober 1991, zu dem ich damals mit
meinem neuen OPEL Calibra 2,0 16V (damals ein modernes Fahrzeug) gerast bin. Das
Stadion war mit 37 197 Zuschauern nur zu zweidrittel besetzt, dennoch war die
Kulisse schon damals ganz hervorragend. Der BvB (trainiert von Otmar Hitzfeld)
gewann dieses Spiel mit 3:2 durch die Tore von: 1:0 Chapuisat (36.), 2:0 Michael
Rummenigge (38./Foulelfmeter), 2:1 Reinhardt (61./Eigentor), 3:1 Chapuisat (70.)
und Friedmann (78.) und Trainer der Nürnberger war damals Willi Entenmann, den
ich stets in sehr guter Erinnerung behalten werde.
01.01.2012
SSV
Reutlingen "Archiv"
Der
ehemalige Vertragsspieler und Sponsor des SSV Reutlingen
Walter Hämmerle, wäre am 2.01.2012 - 75 Jahre alt
Der GEA schrieb in einem Nachruf, er
war ein SSVler mit Herzblut! Ich kann dazu nur sagen, dass er in seinen letzten
Jahren viel Geld in einen SSV gesteckt hat, der es zu diesem Zeitpunkt nicht
mehr Wert war und in der Insolvenz enden musste. Obwohl ich jahrzehntelang den
SSV hautnah erlebte, habe ich Walter Hämmerle zum erstenmal bei einem Spiel in
Ludwigsburg Ende der 90er Jahre gesehen. Ein weiteres Mal sah ich ihn dann an
der Beerdigung von Gerhard Jost am 31. Mai 2006.
Hätte der SSV mehrere Sponsoren dieses Kaliebers schon 1989 und 1990
gehabt, wäre der Aufstieg womöglich schon damals gelungen.
Walter Hämmerle fand aber leider erst sehr spät den Draht zum SSV, als schon
alles in Richtung Insolvenz entschieden war. Hämmerle wurde erst am 9. September
2002 Mitglied im Präsidium der "Nullfünfer".
Auf jedenfall war der ehemalige Oberligaspieler des SSV Reutlingen ein sehr
intelligenter Ohmenhäuser
Geschäftsmann, der nach seiner Fußballerzeit zu einem leidenschaftlichen
Tennisspieler avancierte.
Für den SSV Reutlingen bestritt Walter Hämmerle immerhin 106 Oberligaspiele
für den SSV Reutlingen, die damals die höchste deutsche Spielklasse in
Deutschland war. Walter Hämmerle starb leider schon im Alter von 69 Jahren am
18.11.2006 an den Folgen einer schweren Krankheit.