05.02.2012 TSG Balingen aktuell
Testspiel: TSG Balingen – FV 08 Rottweil 3:0 (3:0)
Im seinem ersten Vorbereitungsspiel während der Punktspiel-Winterpause bezwang der Fußball-Oberligist TSG Balingen auf dem gut bespielbaren Au-Stadion-Kunstrasenplatz den FV 08 Rottweil mit 3:0 (3:0).
Die Tore gegen den taktisch gut sortierten Landesligisten erzielten bei eisiger Kälte Tonny Madegwa, Lukas Foelsch und Alexander Jauß.
Kommenden Sonntag beteiligt sich die TSG am Turnier des Donau-Bezirksligisten FV Neufra/Donau. Gegner des Titelverteidigers beim Schussenrieder-Weiße-Cup sind neben den Gastgebern der FC 07 Albstadt (Verbandsliga) und der SC Pfullendorf (Regionalliga).
In die Oberliga-Restrückrunde startet Balingen mit dem Auswärtsspiel beim designierten Bayern-Regionalligisten FV Illertissen (3. März, 15 Uhr). Das erste Heimspiel im neuen Jahr findet am 10. März (15 Uhr) gegen den SV Stuttgarter Kickers 2 statt.

03.02.2012 B-Juniorinnen der SGM FC Erpfingen-Willmandingen/TSV Genkingen
Am Sonntag, den 12.02.2012 nehmen die B-Mädels der SGM FC Erpfingen-Willmandingen/TSV Genkingen am
10. Hallenturnier des SKV Eningen teil
Turnierbeginn ist um 9:30 Uhr mit dem Spiel SKV Eningen gegen die Mädels des TV Derendingen und das Endspiel ist für 16:40 Uhr vorgesehen. 
Die SGM Sonnenbühl trifft in der Gruppe B auf die Mädels des
TSV Sondelfingen (9. der württembergischen Verbandsstaffel Süd) 9:41, VfB Neuffen (
keine B-Mädels im Spielbetrieb) 11:09, FV Vorwärts Faurndau (9. der württembergischen Verbandsstaffel Nord) 12:37 und den FV Rot-Weiß Ebingen (keine B-Mädels im Spielbetrieb) 14:05.
Erfreulich ist, dass sich neben den beiden jeweiligen Gruppenersten auch die zwei besten Gruppendritten für die Zwischenrunde qualifizieren.
Den gesamten Spielplan, den mir freundlicherweise unser
Bezirksvorsitzender Horst Beck zugesandt hat (Herzlichen Dank dafür!), könnt ihr hier herunterladen. Spielplan

01.02.2012 SSV Reutlingen 05 - Archiv
Zwei ehemalige SSV-ler feierten runde Geburtstage
Am Montag, den 30.01.2012 feierte einer der Besten Trainer die der SSV Reutlingen je hatte nämlich

Lorenz-Günther Köstner seinen 60sten und der ehemalige Regionalligaspieler Rudi Murmann am Dienstag, 31.01. seinen 65sten Geburtstag
Lorenz Köstner löste am 30.10.1986 den damaligen Interims-Coach Rolf Kirsch ab, nachdem zuvor am 28.09.1986 der damalige SSV-Trainer Lothar Emmerich entlassen wurde. Lorenz Köstner verstand es damals wie kein anderer, aus einer von eigenen Jugendspielern und günstigen Talenten aus der näheren Umgebung zusammengestellten Mannschaft ein Team zu formen, das von Jahr zu Jahr immer stärker wurde. Einsatzbereitschaft, Disziplin und Kameradschaft waren oberstes Gebot, so saß beispielsweise nach jedem Spiel die gesamte Mannschaft samt Anhang im Sportpark und schaute gemeinsam mit den Fans die Sportschau an. Damals existierte eben noch eine große SSV-Familie!
1988 gewann der SSV Reutlingen erstmals den WFV-Pokal und ein Jahr später die Meisterschaft in der damals dritthöchsten Deutschen Spielklasse, nämlich der Amateur-Oberliga Baden-Württemberg. 
Rudi Murmann kam 1969 vom FC Germania Forst zum damaligen Regionalligisten SSV Reutlingen, für den er bis 1973, als Verteidiger 4 Tore in 137 Spielen in der damals zweithöchsten Deutschen Spielklasse erzielte. Entdeckt wurde aber sein Talent schon bei seinem Heimatverein SV Blankenloch vom ehemaligen KSC-Spieler Kurt Sommerlatt, der damals Trainer beim FK Pirmasens war. So wechselte er auch 1966 zunächst nach Pirmasens (damals Regionalliga Südwest) ehe er von Januar 1968 bis 1969 für den in der ersten Amateurliga Norbadens spielenden FC Germania Forst seine Kickstiefel schnürte. 
Dem SSV Reutlingen blieb Rudi Murmann auch nach dem Abstieg 1973 in die "Tannenzapfenliga" (1. Amateurliga Württemberg) treu, holte 1974 den Titel des Deutschen Amateurmeisters mit an die Kreuzeiche und schaffte 1975 den Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd, in der er in 35 von 38 Spielen zum Einsatz kam. Von 1977 bis 1982 und in der Saison 1982/83 trainierte er zwar die Landesligisten TSV Pliezhausen und FC Reutlingen, doch 1983 wechselte er wieder zum SSV zurück, für den er dann sogar noch in der Saison 1983/84 als Interims-Trainer der "Ersten" Mannschaft zum Einsatz kam. Rudi ist dem SSV und der Stadt Reutlingen bis heute treu geblieben und schaut sich auch noch regelmäßig von den Stehrängen die Spiele seines Vereins, dem SSV Reutlingen an.

30.01.2012 TSG Balingen aktuell:
Zwei Neue
kommen
Die TSG Balingen hat zwei Neuzugänge verpflichtet: Tobias Bertsch und Igor Idjakovic verstärken ab sofort den Fußball-Oberligisten.
Der in Bayreuth geborene und in Ulm aufgewachsene Mittelfeldspieler Tobias Bertsch kickte zuletzt beim FC Radolfzell und in Neuseeland (Lower Hutt City). Der 19-Jährige stellte sich wie etliche andere Akteure im Probetraining vor und erhält einen zunächst bis 30.06.2012 befristeten Vertrag.
Ebenfalls neu dabei ist Igor Idjakovic. Der langjährige Torhüter der TSG, der Mitte der 90er-Jahre Stammkeeper beim damaligen Regionalligisten SV Sandhausen war, ergänzt das Balinger Trainerteam. Idjakovic (geb 16.02.1973, 95/96-14 Regionalligaspiele für Sandhausen, 94/95-26 Oberligaspiele für Villingen 08) wird mit den Torspielern der beiden Aktiven-Mannschaften arbeiten und außerdem die Schlussleute der U 19 und U 17 ausbilden.
Bis zum Ende der Wechselperiode II am Dienstag, 31. Januar, sind keine weiteren Spielerverpflichtungen geplant.
Transfers Winterpause 2011/2012
Zugänge: Tobias Bertsch (FC Radolfzell).
Abgänge: Ivan Todorovic (Auslandsaufenthalt), Riccardo Spataro (FC Gärtringen), Karsten Scheu (Ziel unbekannt).

27.01.2012 SSV Reutlingen 05 - Archiv
Der ehemalige Reutlinger Torhüter Karl Bögelein, feierte am Samstag, den 28.01.2012 seinen 85sten Geburtstag
Karl Bögelein war von 1957 bis 1963 unumstrittener Stammtorhüter des SSV Reutlingen, für den er in der damals höchsten deutschen Spielklasse, 154 Spiele in der Oberliga Süd bestritt.
Als Torhüter des VfB Stuttgart gewann er 1952 die Deutsche Fußballmeisterschaft und 1954 den DFB-Pokal. 
Einmal, am 23.12.1951 düpierte Bögelein sogar in der A-Nationalmannschaft. Mit dem SSV war er 1962 beim legendären Ausflug zum Internationalen Turnier nach New York dabei. 
Nach seiner Spieler und Trainer-Karriere kehrte Bögelein als Amateur- und Jugendtrainer zum VfB zurück. Als Interims-Trainer war er sogar kurzfristig in der 1. und 2. Bundesliga als Trainer tätig.
Karl Bögelein kam 1951 vom FC Bamberg zum VfB Stuttgart, für den er bis 1957, 166 Oberligaspiele bestritt.

24.01.2012 Generalversammlung des VfB Bodelshausen
Albert Steeb löst Uli Ruoff ab
Bei der am Freitag-Abend den 20. Januar 2012 stattgefundenen Generalversammlung des stark abstiegsgefährdeten Bezirksligisten VfB Bodelshausen wurden einige personelle Veränderungen vollzogen. 
Albert Steeb ist ab sofort neuer Fußball-Abteilungsleiter, er löste Uli Ruoff ab. Und Peter Anderlitschka wird das neu erschaffene Amt des Sportwarts ausfüllen. 
Trainer der 1. Mannschaft ist ab sofort
Dietmar Gräschus. Er löst den in der Winterpause zum FC Hechingen abgewanderten bisherigen Spielertrainer Danijel Lukic ab.

23.01.2012 Winterfeier des SSV Willmandingen
Winterfeier des SSV Willmandingen war wieder ein großer Erfolg
Solch eine harmonische Winterfeier in einer proppenvollen Bolberghalle und dazu noch mit einem super unterhaltsamen Programm (Spuk auf Burg Willmastein), das von 19:00 Uhr - bis 23:30 Uhr dauerte, bietet wirklich nur der SSV Willmandingen. 
Dieser Verein lebt von seiner Gemeinschaft, ist eine Vereinsfamilie wie sie auch einmal beim SSV Reutlingen 05 vor vielen Jahren einmal existierte. Der SSV Willmandingen ist wirklich ein Top-Verein, auf den die Mitglieder Stolz sein können. Nicht übertriebene sportliche Erfolge stehen im Vordergrund, sondern auf die Kameradschaft und das Denken im Vereinsinteresse kommt es an und das ist beim SSV Reutlingen schon lange nicht mehr vorhanden. 
Bericht vom Reutlinger General-Anzeiger

21.01.2012 SSV Reutlingen 05 - Archiv
Ein Stück ECHTER SSV-Geschichte ist tot
Norbert Schilli
starb bereits am 11. Januar 2012. Die Trauerfeier mit Urnenbeisetzung findet am Donnerstag, den 26. Januar 2012 um 13:00 Uhr auf dem Friedhof Römerschanze im Abschiedsraum statt.
"Nobbe" war einer der Treuesten des SSV Reutlingen, kassierte jahrzehntelang wie schon sein Vater nicht nur vor den Heimspielen der Kreuzeiche-Kicker die Eintrittsgelder, sondern auch bei zahlreichen anderen Veranstaltungen (Tischtennis, Boxen, ...). In den letzten Jahren wurde aber auch er wie viele ehemalige Helfer und Vereinsgetreuen vergrault. Durch Größenwahn und Egiosmus wurde die einstige SSV-Familie gespalten und der Verein an die Wand gefahren. Ich kann es bis heute nicht verstehen, wie die große Mehrheit der SSV-Mitglieder völlig gewissenlos wie im Delirium, diesen Weg unterstützen konnte. weiter

14.01.2012 40. Hallenbezirksmeisterschaft der Frauen, Vorrunde Gruppe 1 bis 3 in Eningen Günther-Zeller-Sporthalle
Gomadingen und die SGM FC Erpfingen-Willmandingen/TSV Genkingen jeweils verlustpunktfreie Gruppensieger
Für die am morgigen Sonntag ab 12:15 Uhr stattfindende Endrunde qualifizierten sich neben dem Top-Favoriten SV Gomadingen (1. Gruppe 3) und der SGM FC Erpfingen-Willmandingen/TSV Genkingen (1. Gruppe 2), die Mädels des SV Oberndorf (1. Gruppe 1), die die Gruppe 1 anführen. Die SGM FC Rottenburg/SV Weiler (2. Gruppe 1), die Spfr. Reutlingen (2. Gruppe 3) und die Mädels des TSV Ofterdingen (2. Gruppe 2) sind ebenfalls für die Endrunde qualifiziert.
In der Gruppe 1 setzte sich erwartungsgemäß der Landesligist SV Oberndorf souverän durch. Eine Überraschung war allerdings, dass am Ende nicht die Mädels des Regionenligisten TSV Oferdingen, sondern die Mädels des Bezirksligisten SGM FC Rottenburg/SV Weiler Gruppen-Zweiter wurden.
Die Mädels des Landesligisten TSV Sondelfingen I sind überraschenderweise nicht angetreten, wovon in der Gruppe 2 der Bezirksligist TSV Ofterdingen und die in der Regionenliga 3 spielende SGM FC Erpfingen-Willmandingen/TSG Genkingen profitierte. Beide Mannschaften lieferten sich dann auch im letzten und entscheidenden Spiel um den Gruppensieg einen hartumkämpften Schlagabtausch indem zunächst die Ofterdinger Mädels um die ehemalige Öschingerin Cathrin Steinhilber mit 2:0 in Führung lagen. Doch mit unbändigem Einsatzwillen drehte die SGM das Spiel und ging sogar mit 4:2 in Führung, ehe das hartumkämpfte Spiel schließlich mit einem 4:3-Sieg für die Mädels der SGM Erpfingen-Willmandingen/Genkingen endete. 
Und in der Gruppe 3 war es am Ende mit 4 Siegen in 4 Spielen eine klare Sache des Turnierfavoriten SV Gomadingen (Tore: 17:2), wenngleich die sehr offensivstarken Sportfreunde aus Reutlingen (Tore: 21:3) am Ende das bessere Torverhältnis aufweisen konnten.
Unter den zahlreichen Besuchern war auch der ehemalige Regionalligaspieler des SSV Reutlingen und Deutsche Amateurmeister von 1997 nämlich Volker Joos (Bild rechts), der für die "Nullfünfer" einst von 1994-1999, 122 Regionalligaspiele absolvierte und dabei 9 Tore erzielte. Derzeit ist Volker Joos Spielertrainer bei seinem Heimatverein SV Oberndorf, den er mittelfristig wieder in die Bezirksliga führen möchte.

11.01.2012 Boxring Hanau 09 e.V.
Vom Fußball zum Boxring Manager
Helmuth Reuscher war 1992 Fußball-Manager des Hessenligisten SV Viktoria 01 Aschaffenburg, mit dem er in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga auf den SSV Reutlingen traf "Von eurem damaligen Stürmer Klaus Weiss habe ich heute noch Albträume", wechselte dann als Geschäftsführer zusammen mit Trainer Werner Lorant zum damaligen Bayernligisten TSV München 1860, mit dem der Durchmarsch in die Bundesliga und sogar einmal die Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League im Jahr 2000 gelang, war später Manager und Chef-Scout der Münchner Löwen und ist nun erfolgreicher Geschäftsführer von Boxring Hanau, wo mittlerweile mit Omid Salim auch ein Boxer des SSV Reutlingen vertreten ist.
Seit dem Winter 1996/97, als mich mein Freund Helmuth wegen meiner damals von vielen namhaften Trainern sehr begehrten Regionalliga-Statistiken kontaktierte, stehen wir bis heute in regelmäßigem Kontakt. Bild links: Löwen Chef-Scout Helmuth Reuscher bei seinem ersten Besuch bei Statistik-Klein in Öschingen im Februar 1997. weiter 

10.01.2012 TSG Balingen aktuell:
Noch einmal Halle – dann lässt Maier seine Herde raus
Ehe die TSG Balingen am 18. Januar in die Vorbereitung auf die Rückrunde einsteigt, geht der baden-württembergische Fußball-Oberligist noch am 15. Januar beim Albstädter Burger-King-Cup auf die Platte. Dort erreichte man im Vorjahr das Finale.
Zum ersten Testspiel im Freien erwartet die TSG, die beim eigenen S-Indoor-Cup vor insgesamt 4300 Zuschauern hinter Verbandsligist Albstadt Rang zwei belegte, am 4. Februar um 14.30 Uhr den FV 08 Rottweil (Landesliga). Am 12. Februar (ab 11 Uhr) beteiligt sich die Maier-Elf als Titelverteidiger am Schussenrieder-Weiße-Cup des FV Neufra/Donau. Gegner sind Gastgeber Neufra (Bezirksliga), der FC 07 Albstadt (Verbandsliga) und der SC Pfullendorf (Regionalliga Süd).
Sechs Tage später testen die Balinger, derzeit Tabellensechster, gegen den FV Ravensburg (Verbandsliga) ihre Form, am 21. Februar kreuzt der SV Nehren (Verbandsliga) auf und am 25. Februar geht's ins Dietmar-Hopp-Stadion zum Regionalligisten 1899 Hoffenheim 2 (Anpfiff jeweils um 14.30 Uhr).
In die Rest-Rückrunde startet Balingen am 3. März beim wohl künftigen Bayern-Regionalligisten FV Illertissen (15 Uhr).

07.01.2012 Regionalliga Süd "SSV-Archiv"
"Emma" wäre am Sonntag, den 8. Januar 2012, 45 Jahre alt
Es war unglaublich, was sich am 30.08.1997 im damaligen Reutlinger Kreuzeiche-Stadion abspielte. SSV-Spieler Emmanuel Nwanegbo brach schon nach wenigen Minuten ohne Einwirkung eines Weismainer Gegenspielers zusammen und starb. Der damalige Fußball-Abteilungsleiter und heutige Fußball-Boss Eberhard Spohn war fassungslos wie alle, die "Emma" nahe standen.
Ich selbst war damals außergewöhnlicherweise nicht im Stadion, denn ich befand mich zur gleichen Zeit auf dem Heimweg von einem Italien-Urlaub. Ich habe aber meine Dauerkarte meinem Schwiegervater Fritz übergeben, der mich nur wenige Minuten nach diesem tragischen Unfall genauestens unterrichtete.
Den damaligen Fernsehbericht über dieses tragische Spiel habe ich NOCH in meinem Video-Archiv http://statistik-klein.magix.net/meine-alben/!/oa/6014518/ eingestellt. weiter
Beim durchstöbern nach Bildern von "Emma", kam mir in meinem Archiv auch ein Bild des verstorbenen Willi Entenmann zusammen mit Willi Gröbner in die Hände. 
Dass Wilfried Gröbner sauer auf mich ist, weil ich eine Veränderung meiner Versicherungen bei meinem Freund Peter Starzmann unternommen habe, kann ich ja verstehen. Doch sein wortwörtlicher Satz "Entweder 2. Liga oder Insolvenz, die Regionalliga kannste eh vergessen, die interessiert in Reutlingen keine Sau mehr", verzeihe ich ihm nie. Gesagt hat er diesen Satz vor den Toren der heutigen "Dieter-Winko-Vermächtnis-Arena" vor dem Zweitligaspiel gegen Oberhausen am 09. März 2003. Ich war damals von dieser Aussage meines damaligen Freundes so enttäuscht, dass ich kein Spiel mehr (trotz Dauerkarte) des SSV Reutlingen live verfolgt habe. 
Spiele gegen den 1. FC Köln, SC Freiburg, Karlsruher SC und auch das letzte Spiel in Frankfurt, für das mir der Rekord-Bundesligaspieler Charly Körbel gleich mehrere Freikarten zustellte, habe ich nicht mehr angesehen. Der Verein war damals schon todkrank, verschleppte die Insolvenz und starb letztendlich im Koma liegend mit dem Tag der endgültigen Insolvenz im Herbst 2010.
Der traditionelle Verein SSV Reutlingen unter der Führung von Hermann Essich, Fritz Krimmel, Dr. Herbert Gringel, Hans Kern, Dr. Paul Irion, Erich Barthold, Wolfram Leuze und Dieter Brandstetter um nur einige zu nennen, existiert nicht mehr, denn er wurde gewaltsam in den letzten fünfzehn Jahren finanziell vernichtet. 
Oh SSV! Du wirst nie mehr der SSV Reutlingen sein, der du einmal gewesen bist. Du hast dich regelrecht verkauft. Die Mitglieder des Vereins standen voll hinter dem Harakiri-Kurs (für mich war es damals Grund meine Mitgliedschaft zu kündigen, denn ich konnte diesen Weg, der mir sehr Weh tat nicht mehr weiter für gut heisen). Die Leute Karsten Amann und Eberhard Spohn sind auf einem guten Weg einen neuen Verein aufzubauen, doch die einstige SSV-Familie, existiert nicht mehr (die wäre beim Winko-Auftritt besonnener vorgegannen und hätte nicht Winko hochleben lassen). 

05.01.2012 SSV Reutlingen "Archiv"
Rudi Kröner ist 70 Jahre alt
Der ehemalige Vertragsspieler und spätere Trainer des SSV Reutlingen, feierte am Freitag, den 6. Januar 2012, seinen 70sten Geburtstag.
Rudi Kröner kam 1961 als 19jähriger vom TSV Wernau zum "Nullfünf" für den er in der damals höchsten deutschen Spielklasse nämlich der Oberliga Süd, 25 Spiele bestritt und dabei 3 Tore erzielte. 1962 war Kröner auch beim legendären Turnier in New York dabei, als man sich mit dem Schottischen Meister FC Dundee, Hajduk Split (Kroatien) und US Palermo (Italien) duellieren durfte. Von 1963 bis 1965 gehörte dann Rudi Kröner stets zu den Stammspielern der Regionalliga-Mannschaft (zweithöchste deutsche
Spielklasse) des SSV (Spiele/Tore 57/9), ehe er 1965 zum Ligakonkurrenten SV Stuttgarter Kickers wechselte. Von 1967 bis 1969 spielte Kröner dann für die Berliner Hertha, mit der er 1968 der Aufstieg in die 1. Bundesliga gelang. Nach einem weiteren Jahr bei den Stuttgarter Kickers (1969/70) folgten dann drei Jahre Regionalliga-Fußball beim 1. FC Nürnberg ehe er als Spielertrainer 1973 zum SV Germania Bietigheim wechselte. Nach den Stationen Stuttgarter Kickers (2. Liga Süd, 74-77), FV 04 Würzburg (2. Liga Süd, 77/78), KSV Hessen Kassel Aufstieg von der Oberliga Hessen 1980 in die 2. Liga Süd, (79-82), 1. FC Kaiserslautern (1. Bundesliga, 82/83)), 1. FC Nürnberg (1. Bundesliga, 1983) und einem kurzen Engagement als Trainer der Nigerianischen Nationalmannschaft, wechselte Rudi Kröner wieder zum frischgebackenen Verbandsliga-Meister und Aufsteiger in die Amateur-Oberliga Baden-Württemberg nämlich zum SSV Reutlingen an die Kreuzeiche zurück. In seinem Vertrag hatte er aber von Beginn an eine Klausel (war für mich schon damals unverständlich, würde ich aber auch dem heutigen SSV zutrauen), dass er jederzeit zu einem höherklassigen Verein sofort wechseln durfte. Dies geschah auch dann schon nach einem halben Jahr, denn ab dem 01.01.1986 wechselte Kröner wieder zum KSV Hessen in die 2. Bundesliga.
Bild links: Rudi Kröner und der langjährige SSV-Spielführer Jürgen Schaich. Bild rechts: Rudi Kröner, Masseur Alois Mösle, Betreuer Freddy Luik verdeckt, Abteilungsleiter Horst Mielis, Antonio Lauretti verdeckt und Thomas Gmehling. 
Siehe auch unter AOL Saison 1985/86 und AOL-Archiv, das momentan von mir vervollständigt wird.

04.01.2012 Amateur-Oberliga Baden-Württemberg/Regionalliga Süd "Archiv"
Der einst sehr erfolgreiche Oberligatrainer des VfB Gaggenau nämlich Werner Bartenbach, feiert am Donnerstag, den 5. Januar 2012 seinen 60sten Geburtstag
Werner Bartenbach (Bild links) war einst ein von seinen Kollegen sehr angesehener und erfolgreicher Trainer in der Amateur-Oberliga Baden-Württemberg und er war sehr bodenständig! Angebote von anderen Oberliga und Regionalligavereinen hatte er sicherlich genug, doch Bartenbach blieb seinen wenigen Vereinen treu. Für den Karlsruher SC bestritt er von 1972-74 12 Regionalligaspiele und erzielte dabei 2 Tore. Meinen Unterlagen zufolge spielte er dort auch lieber in der 2. Mannschaft als zu einem anderen Verein zu wechseln. Zum Oberliga-Aufsteiger VfB Gaggenau wechselte er dann 1986 als Nachfolger von Günther Bartnick vom SV Sinzheim. Von 1986 bis 1989, in der Saison 1990/91 und von 1994-96 trainierte Werner Bartenbach dann den im gefürchteten Traischbachstadion beheimateten VfB Gaggenau meist sehr erfolgreich. Für viele Oberliga-Verteidiger ist auch heute noch Gaggenaus Stürmer Rifat Kolasinac ein rotes Tuch. Aber auch Torhüter Georg Reiser, Ex-Profi Günther Walz oder auch Reinhold Güldenpenning sind noch bestens als Erfolgsgaranten des VfB in Erinnerung. Einer der großen Höhepunkte in der Vereinsgeschichte war sicherlich das DFB-Pokalspiel der 1. Hauptrunde am 26.08.1995 gegen den Erstligisten TSV 1860 München, das die Gäste damals deutlich vor 5.000 Zuschauern mit 6:1 gewannen.
Willi Entenmann ist tot
Beschäftigt hat mich auch schon den ganzen Tag der plötzliche Tod von Willi Entenmann
Ich weis, dass Willi Entenmann (Bild rechts) immer sehr gesund lebte (ohne Alkohol und Rauch) und großes Interesse an der Astronomie hatte.
Willi war stets ein Vorbild an Disziplin und Einsatz. Für den VfB Stuttgart absolvierte er 245 Bundesligaspiele und erzielte dabei 28 Tore. 
Der SSV und Willi Entenmann trafen oft aufeinander. 1980 bis 1982 war es SSV'er Rudolf Schießl. 1995/96 Hans Hein und Wilfried Gröbner und 1996/97 Ralf Rangnick bzw. Martin Hägele. Später trainierte Entenmann auch noch die SpVgg Unterhaching, den SV Sandhausen und die SGV Freiberg. 
Erinnern kann ich mich auch noch gut an das Spiel von Borussia Dortmund gegen den 1. FC Nürnberg am Freitag, den 04. Oktober 1991, zu dem ich damals mit meinem neuen OPEL Calibra 2,0 16V (damals ein modernes Fahrzeug) gerast bin. Das Stadion war mit 37 197 Zuschauern nur zu zweidrittel besetzt, dennoch war die Kulisse schon damals ganz hervorragend. Der BvB (trainiert von Otmar Hitzfeld) gewann dieses Spiel mit 3:2 durch die Tore von: 1:0 Chapuisat (36.), 2:0 Michael Rummenigge (38./Foulelfmeter), 2:1 Reinhardt (61./Eigentor), 3:1 Chapuisat (70.) und Friedmann (78.) und Trainer der Nürnberger war damals Willi Entenmann, den ich stets in sehr guter Erinnerung behalten werde.

01.01.2012 SSV Reutlingen "Archiv"
Der ehemalige Vertragsspieler und Sponsor des SSV Reutlingen 
Walter Hämmerle, wäre am 2.01.2012 - 75 Jahre alt
Der GEA schrieb in einem Nachruf, er war ein SSVler mit Herzblut! Ich kann dazu nur sagen, dass er in seinen letzten Jahren viel Geld in einen SSV gesteckt hat, der es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr Wert war und in der Insolvenz enden musste. Obwohl ich jahrzehntelang den SSV hautnah erlebte, habe ich Walter Hämmerle zum erstenmal bei einem Spiel in Ludwigsburg Ende der 90er Jahre gesehen. Ein weiteres Mal sah ich ihn dann an der Beerdigung von Gerhard Jost am 31. Mai 2006. 
Hätte der SSV mehrere Sponsoren dieses Kaliebers schon 1989 und 1990 gehabt, wäre der Aufstieg womöglich schon damals gelungen.
Walter Hämmerle fand aber leider erst sehr spät den Draht zum SSV, als schon alles in Richtung Insolvenz entschieden war. Hämmerle wurde erst am 9. September 2002 Mitglied im Präsidium der "Nullfünfer". 
Auf jedenfall war der ehemalige Oberligaspieler des SSV Reutlingen ein sehr intelligenter Ohmenhäuser
Geschäftsmann, der nach seiner Fußballerzeit zu einem leidenschaftlichen Tennisspieler avancierte.
Für den SSV Reutlingen bestritt Walter Hämmerle immerhin 106 Oberligaspiele für den SSV Reutlingen, die damals die höchste deutsche Spielklasse in Deutschland war. Walter Hämmerle starb leider schon im Alter von 69 Jahren am 18.11.2006 an den Folgen einer schweren Krankheit.