06.05.2009, 13. Spieltag (Nachholspiel) der D-Juniorinnen Kreisstaffel 1: SKV Eningen - TSV Öschingen (2:0) 5:1
Louisa Schenk war überragend
Trotz der am Ende deutlichen Niederlage muss man unseren Mädels ein Riesen Kompliment zusprechen, sie haben toll gekämpft und sind am Ende deutlich unter Wert geschlagen worden.
Ohne unsere Stammspielerinnen Ann-Kartin Keller, Saskia Lorer, Kristina Maier, Ellena Schenk und Rebecca Schneider standen unsere Mädels beim Meisterschaftsfavoriten SKV Eningen von Anfang an mächtig unter Druck und kassierten auch schon nach zwei Minuten durch die überragende Eningerin Annika Scherf, die auch kurz vor dem Halbzeitpfiff das 2:0 markierte, das erste Gegentor. Unsere Mädels fingen sich zwar und hatten den starken Gegner relativ gut im Griff, doch unsere wenigen Konterchancen vor allem durch Stürmerin Melle Klein, blieben bis zur Halbzeitpause leider ungenutzt. 

In der zweiten Halbzeit kam dann durch den Wechsel Melle ins Tor und Louisa in den Angriff, wo sie sich deutlich wohler fühlte als im Kasten, wesentlich mehr Bewegung in unser Spiel. Bereits in der 34. Spielminute erzielte die bärenstarke Louisa Schenk, die nun selbst von der stärksten Eningerin Annika Scherf kaum zu halten war, den 1:2-Anschlusstreffer. Und unsere Mädels wollten mehr und waren in dieser Phase des Spiels deutlich näher am 2:2 als die Gastgeber dem 3:1 das dennoch viel, weil auch Nadine Frei nach vorne beordert wurde und einer unserer Spielerinnen leider ein sehr unglückliches Eigentor (41.) unterlief. Zwar gab sich unser Team auch nach diesem Unglückstor noch nicht geschlagen, doch spätestens nach dem 4:1 durch die ebenfalls sehr starke Eningerin Julia Hilberath (51.), dem allerdings ein klares Handspiel voraus ging, war das Spiel natürlich entschieden. So konnten die Eningerinnen drei Minuten vor Spielende sogar noch den zu hoch ausgefallenen 5:1-Endstand durch Julia Hummel erzielen. 
Mädels, ihr habt euch gegen den derzeitigen Tabellenzweiten teuer verkauft. Auch der Eninger Anhang musste nach dem 2:1-Anschlusstreffer um den Sieg zittern. Schade ist allerdings, dass so eine talentierte Stürmerin wie Louisa Schenk, die in diesem Spiel als Stürmerin richtig aufblühte, in unserer C-Juniorinnenmannschaft ins Tor stehen muss. 

SKV Eningen: Dorothea Weinmann - Melanie Hummel, Pauline Vöhringer, Alischa Walther, Leonie Blum, Julia Hummel, Julia Hilberath, Annika Scherf, Claier-Marie Ausmeier, Antonia Gaum, Jasmin Fleischer.
Trainer: Carsten Maßow.
TSV Öschingen: Louisa Schenk - Sarah Trost, Nadine Frey, Sarah Hörz, Bonny Zimmermann, Patricia Biscan, Larissa Tubach, Franziska Schinzinger, Romy Lorer, Melanie Klein.
Trainer: Janis Herppich/Sabrina Reuter.
Tore: 1:0 Annika Scherf (2.), 2:0 Annika Scherf (29.), 2:1 Louisa Schenk (34.), 3:1 Eigentor (41.), 4:1Julia Hilberath (51.), 5:1 Julia Hummel (57.).

 
Es war schön einmal wieder im Eninger Wengenstadion zu sein.
Ich war 12 Jahre alt, als ich in diesem Stadion mit meinem aus Eningen stammenden Vater Heinz Klein, der unweit in der Schillerstraße 98 aufgewachsen ist, Spiele der 1. Amateurliga Schwarzwald Bodensee (75-77) beobachtet habe. Die Gegner hießen damals: BSV Schwenningen, FV Biberach, FV Ravensburg, VfB Friedrichshafen, FC Tailfingen, TSV Ofterdingen und natürlich SSV Reutlingen 05 um nur die namhaftesten zu nennen.


Louisa war bei diesem Schuss der sehr starken Annika Scherf leider machtlos.
Doch als Stürmerin hatte Louisa in der zweiten Halbzeit gegen Annika Scherf meist die Nase vorn.
>>  So stark ist die Nr. 10 nun auch wieder nicht <<, sagte Louisa nach dem Spiel.


Pati, du bist wirklich hervorragend, doch du musst DEINE Mannschaft als Spielführerin noch mehr nach vorne peitschen.
Wenn wir alle alles geben, gewinnen wir auch Spiele, die wir eigentlich nicht gewinnen können.
IHR MÜSST AUCH DARAN GLAUBEN !!


Melle kämpfte und hatte auch gute Chancen, doch sie war einfach nicht spritzig genug um ein Tor erzielen zu können.


Aber Melle war präsent und versuchte alles.


Immer wieder Melle ...


... konditionelle Probleme waren da, doch ...


... sie hatte auch zu wenig Unterstützung.


Melle, da musst du schneller abziehen!
Dann klappt's.


In der zweiten Halbzeit wirbelte Louisa Schenk dann wesentlich effektiver.


Louisa war nun richtig in ihrem Element.


Auch Nadine Frey gab alles.


Immer wieder narrte Louisa Schenk die Eninger Abwehrspielerinnen.


Schade Mädels, da wäre mehr drin gewesen.